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Frau begrüßt Frau an Haustüre
© iStockphoto 
Älter werden im Wohnquartier:

Lebendige Nachbarschaft - Wie gelingt das?

5-wöchiger, internetgestützter Workshop: 27. Mai bis 25. Juni 2008 mit 2 Präsenztagen (Köln / @home)

 

Hintergrund

Solange wie möglich in der gewohnten Wohnung und vertrauten Wohnumgebung zu leben, ist ein Wunsch, der im Alter besonders wichtig wird. Mit der vertrauten Wohnumgebung verbinden ältere Menschen Kontinuität und Identität, denn nachbarschaftliche Kontakte und vertraute alltägliche Abläufe bleiben erhalten.

Mit wachsender Bereitschaft engagieren sich ältere Menschen freiwillig in der Gestaltung ihrer Nachbarschaft bzw. Wohnumgebung. Sie übernehmen verstärkt Verantwortung, um beispielsweise Nachbarschaften, soziale Netzwerke und Unterstützungshilfen aufzubauen bzw. zu erhalten. Mit ihrem freiwilligen Engagement wollen sie zu einer Wohnumgebung beitragen, die für sie und für die anderen Generationen lebenswert ist.

Nachbarn stellen häufig wichtige soziale Kontakte für ältere Menschen dar, wenn beispielsweise aufgrund gesundheitlicher Einschränkungen die Mobilität nachlässt und der Bewegungsradius eingeschränkt ist. Bei zunehmender Hilfebedürftigkeit können Nachbarn neben Familienangehörigen, Freunden und Bekannten einen besonderen Platz im Unterstützungsnetzwerk einnehmen. Aufgrund ihrer räumlichen Nähe können sie beispielsweise kleine Einkäufe erledigen, Blumen gießen oder in Notfällen zur Seite zu stehen.

Themen und Inhalte des Workshops

Wichtig für die Entwicklung einer lebendigen Nachbarschaft und eines nachbarschaftlichen Unterstützungsnetzwerkes sind die Förderung einer Wohn- und Lebensatmosphäre, die von aktiver Aufmerksamkeit für die gegenseitigen Wünsche und Bedürfnisse geprägt ist. In einem kreativen Gruppenprozess schauen sich die Teilnehmenden Methoden, Ansätze und Initiativen genauer an, die förderlich bei der sozialen Gestaltung von Nachbarschaften und Wohnquartieren sein können.

In den ersten drei Online-Wochen befassen sich die Teilnehmenden mit Methoden zur Gruppeninitiierung sowie zur Entwicklung bürgerschaftlichen Engagements und Partizipation (z.B. Community Organizing, Open Space, Zukunftswerkstatt, aktivierende Befragung usw.). Außerdem haben die Teilnehmenden Gelegenheit, mit Hilfe der untersuchten Methoden erste Schritte zu entwickeln, um „lebendige Nachbarschaften“ zu gestalten. Als gemeinsames Ergebnis soll eine kleine Methoden-Sammlung entstehen.

Der internetgestützte Workshop bietet Gelegenheit, sich in strukturierten Schritten in „lebendige Nachbarschaften“ hineinzudenken und sich mit anderen Teilnehmenden auszutauschen. "Wovon hängt es ab, damit gute Nachbarschaften entstehen?“ ist dabei eine zentrale Fragestellung, die um Beobachtungen und Erfahrungen der Workshopteilnehmenden erweitert wird.

Zielgruppe

Der Workshop richtet sich an haupt- und ehrenamtliche Akteure aus Verbänden, Initiativen und Kommunen.

Voraussetzungen zur Teilnahme

Die Teilnahme an beiden Workshoptagen ist verpflichtend. Für die Online-Phase sollten Sie einen Zeitaufwand von drei bis fünf Stunden pro Woche einkalkulieren. Sie sollten sicher sein im Umgang mit dem Internet, insbesondere dem Browser und E-Mail. Für die komplette Online-Phase benötigen Sie einen Internetzugang und einen aktuellen Browser (Microsoft Internet Explorer oder Firefox wird empfohlen) und den Adobe Reader zum Anzeigen von PDF-Dateien, sowie ggf. eine Textverarbeitung.

Workshop-Moderation

Annette Scholl

Christian Carls

Susanne Konzet


Der Workshop wird geleitet und moderiert von Annette Scholl (Kuratorium Deutsche Altershilfe), Christian Carls (Diakonisches Werk Rheinland) und Susanne Konzet (ProjektWerkstatt Seniorenbildung).

 

Termine und Orte

Der erste Workshoptag wird am 27. Mai 2008 und der zweite Workshoptag am 25. Juni 2008 in Köln stattfinden - jeweils von 10.00 bis 16.30 Uhr.

Anzahl der Teilnehmenden

Die Anzahl der Teilnehmenden ist auf 20 Personen begrenzt.

Kosten

Die Teilnahme am Workshop ist kostenlos. Selbst tragen müssen Sie Kosten für die Anreise, ihre Verpflegung und ggf. die Unterkunft. Insbesondere ehrenamtlich Tätige sollten eine Kostenübernahme bei ihrem Träger erfragen.

Anmeldung

Bitte melden Sie sich über das Online-Formular unter folgender Adresse an:
http://www.forum-lernen.de/anmeldung/formular.php?kurs=7

 

Kontakt

Logo Forum Seniorenarbeit NRW

Annette Scholl
Forum Seniorenarbeit NRW c/o Kuratorium Deutsche Altershilfe
An der Pauluskirche 3
D-50677 Köln
Tel.: +49 (221) 93 18 47 72
Fax: +49 (221) 93 18 47 6
E-Mail: annette.scholl@kda.de
http://www.forum-seniorenarbeit.de

 

 

 

 

 

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Autor: Annette Scholl