Die Corona-Krise hat bei vielen Menschen ihr Verhältnis zur Digitalisierung geändert. Jeder Dritte (32 Prozent) steht der Digitalisierung seither offener gegenüber, jeder Fünfte (21 Prozent) kritischer. Das ist das zentrale Ergebnis einer Studie im Auftrag der Initiative „Digital für alle“ anlässlich des ersten bundesweiten Digitaltags am 19. Juni 2020. Befragt wurden mehr als 1.000 Personen in Deutschland ab 16 Jahren. Demnach bezeichnen rund drei von vier Befragten (73 Prozent) die Digitalisierung als Chance.
Startschuss für den Deutschen Nachbarschaftspreis 2020: Jetzt bis 06. Juli bewerben!
2020 verleiht die nebenan.de Stiftung wieder den mit insgesamt 58.000 Euro dotierten Deutschen Nachbarschaftspreis an Nachbarschaftsprojekte mit Vorbildcharakter. Der Preis ist eine bundesweite Auszeichnung für all diejenigen, die sich für ihre Nachbar*innen einsetzen. In diesem Jahr werden besonders Initiativen und Gruppen zur Bewerbung ermutigt, die sich in Zeiten der Coronakrise engagiert und schnelle Nachbarschaftshilfe geleistet haben. Bewerbt euch bis zum 06. Juli mit eurem Projekt!
Im Fokus 2/2020 Digital engagiert bleiben – Unterstützung und Tipps für die Nutzung digitaler Werkzeuge im Engagement
Die Ausgabe 2/2020 mit dem Themenschwerpunkt „Digital engagiert bleiben“ bietet Unterstützung und gibt Tipps und für die Nutzung digitaler Werkzeuge im Engagement. In der jetzigen Zeit zeigt sich, wie wichtig digitale Kommunikationsstrukturen sind, um das eigene Engagement verantwortlich weiter fortführen zu können. Digitale Werkzeuge helfen in Kontakt zu bleiben und neue Zugänge zur Teilhabe im Alter zu schaffen. Wir hoffen, mit dieser Ausgabe des Magazins Im Fokus Ihre Arbeit unterstützen zu können und Ihnen neue Wege für ein gelungenes (digitales) Engagement aufzuzeigen.
In der Corona-Krise ist die Nachfrage nach digitalen Lernangeboten für ältere Menschen stark gestiegen
Die Standorte des Digital-Kompass sind hierfür wichtige Anlaufstellen. Mit Unterstützung des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz werden nun weitere Standorte aufgebaut.
Veröffentlichung zur ISS-Studie „ICH? Zu alt? – Diskriminierung älterer Menschen“
ISS-Studie „‚ICH? Zu alt?‘ – Diskriminierung älterer Menschen“
Im Auftrag des Bundesfamilienministeriums (BMFSFJ) führte das ISS-Frankfurt a.M. 2018 die Studie „‚ICH? Zu alt?‘ – Diskriminierung älterer Menschen“ durch. 2019 wurde das Projekt fortgesetzt, um Ergebnisse und Handlungsempfehlungen in die breitere (Fach-)Öffentlichkeit zu bringen.
Rückblick auf das Web-Seminar „dasnez“ – ein digitales Werkzeug zur Vermittlung von Unterstützung vor Ort
Am 25. Mai fand das Web-Seminar „dasnez“ – ein digitales Werkzeug zur Vermittlung von Unterstützung vor Ort mit knapp 25 Teilnehmenden statt. Innerhalb dieses Web-Seminars stellten Frau Rita Köllner, Gleichstellungs- und Familienbeauftragte der Stadt Delbrück, und Herr Peter Teschner, Seniorenbeirat der Stadt Delbrück, das digitale Werkzeug „dasnez“ als Vermittlungsplattform vor.
Gerade die aktuelle Situation macht deutlich, wie wichtig es sein kann, zeitnah und niedrigschwellig Hilfsangebote und Unterstützungsgesuche zu kommunizieren und zu vermitteln.
Umfrageergebnisse: Digital in Verbindung bleiben in Zeiten des Kontaktverbots
Anfang April hatten wir eine Umfrage gestartet, wie Organisationen in Zeiten von Corona mit Ihren Ansprechgruppen kommunizieren: Wie kann es gelingen, mit den unterschiedlichen Zielgruppen, innerhalb und außerhalb der eigenen Organisation sowie mit Netzwerk- und Kooperationspartnern in Kontakt zu bleiben?
Digitale Zugänge für ältere Menschen ermöglichen – Handreichung veröffentlicht!
Unsere Handreichung „Digitale Zugänge für ältere Menschen ermöglichen“ im Kontext unserer Arbeitsgruppen ist fertig!
Die Digitalisierung der Gesellschaft schreitet immer weiter voran, insbesondere in der aktuellen Situation. Analoge Prozesse werden digital abgebildet, im beruflichen sowie im privaten Leben aller Menschen. Die Veränderungen haben auch Auswirkungen auf die gesellschaftlichen und politischen Partizipationsmöglichkeiten sowie das Bürgerschaftliche Engagement. Insbesondere für ältere Menschen ergeben sich neue Chancen der Partizipation und der Verbesserung der Lebensqualität, jedoch auch Risiken, die mit einer digitalen Exklusion einhergehen können.
Das Bundeskabinett befasst sich mit dem Dritten Engagementbericht zum Thema „Engagement und Digitalisierung“
Bundeskabinett beschließt Stellungnahme der Bundesregierung zum Dritten Engagementbericht
Das Bundeskabinett hat sich heute mit dem Dritten Engagementbericht, bestehend aus dem Gutachten einer unabhängigen Sachverständigenkommission und der Stellungnahme der Bundesregierung, befasst. Der Dritte Engagementbericht trägt den Titel „Zukunft Zivilgesellschaft: Junges Engagement im digitalen Zeitalter“.
Fokusthema sind die Fragen, wie sich gesellschaftliche Teilhabe und freiwilliges Engagement durch die Digitalisierung verändern und welche Folgerungen sich daraus für die Engagementpolitik ergeben. Innerhalb der Untersuchung werden Personen im Alter zwischen 14 und 27 Jahren betrachtet.
Nun Reden Wir, Ausgabe 109, Schwerpunktthema: „Alt und Jung gestaltet Zukunft gemeinsam“
Solidarität ist das nötige Bindeglied
Gerade in der aktuellen Corona-Krise zeigt sich der hohe Wert von Solidarität zwischen den Generationen: Die soziale Rücksichtnahme der Jüngeren schützt die Älteren, für die das Virus offenkundig wesentlich gefährlicher, ja sogar lebensbedrohend ist.