Sorge und Kulturelle Bildung: Zwei Kulturprojekte aus NRW im Online-Gespräch

Wie kann Kultur dazu beitragen, Fürsorge sichtbar zu machen, Begegnungen zu schaffen und gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken? Mit diesen Fragen beschäftigt sich die Online-Veranstaltung „Sorge und Kulturelle Bildung – Ein Gespräch mit Akteur*innen aus NRW“, zu der das Kompetenzzentrum für Kulturelle Bildung im Alter und inklusive Kultur (kubia) am 26. November 2026 von 14:00 bis 15:30 Uhr einlädt.  

Im Mittelpunkt stehen zwei Theaterprojekte aus Nordrhein-Westfalen, die sich auf unterschiedliche Weise mit dem Thema Care und gesellschaftlicher Sorge auseinandersetzen.  

Das generationenübergreifende Theaterprojekt „Care – Sich kümmern“ des KulturForum Burscheid fragt danach, wie Sorge in Familien, im Alter und in unserer Gesellschaft gelebt wird. Gemeinsam mit Menschen verschiedener Generationen wird künstlerisch erkundet, wer sich um wen kümmert und welche Bedeutung Sorge für das Zusammenleben hat.  

Ein zweites Projekt, „Mein Körper ist mein Tempel“ der Theatergruppe im Raum-B in Köln-Buchheim, rückt ältere Frauen mit Einwanderungsgeschichte in den Mittelpunkt. Die Teilnehmer:innen erzählen ihre Geschichten, machen ihre Erfahrungen sichtbar und setzen sich mit Fragen von Identität, Alter und gesellschaftlicher Teilhabe auseinander.  

Im anschließenden Gespräch berichten die Akteur:innen aus den Projekten über ihre Erfahrungen und diskutieren gemeinsam mit den Teilnehmenden, welche Rolle kulturelle Bildung in einer sorgenden Gesellschaft einnehmen kann. Dabei geht es auch um die Frage, wie kulturelle Angebote Menschen im Alter(n) stärken, Begegnungen ermöglichen und neue Kooperationen zwischen Kultur, Sozialer Arbeit und Pflege anstoßen können.  

Die Veranstaltung richtet sich an Fachkräfte, Kulturschaffende sowie Haupt- und Ehrenamtliche, die sich für kulturelle Teilhabe im Alter interessieren, oder neue Impulse für Ihre Arbeit mit älteren Menschen suchen.  

Weitere Informationen und die Anmeldung finden Sie unter u.s. Link:  

Quelle Beitragsbild: © SeventyFour über Canva.

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