Frauen stärker als Männer betroffen / Geschlecht und Bildung machen den Unterschied beim Einkommen
Fast ein Viertel der über 80-Jährigen in Deutschland leidet unter Altersarmut
Frauen stärker als Männer betroffen / Geschlecht und Bildung machen den Unterschied beim Einkommen
Mehr als jeder fünfte Mensch über 80 Jahren (22,4 Prozent) in Deutschland ist von Armut betroffen. Bei den hochbetagten Frauen liegt der Anteil sogar noch um mehr als 9 Prozentpunkte höher als bei den Männern. Das sind die Ergebnisse der vom Bundesseniorenministerium geförderten Studie „Hohes Alter in Deutschland“ (D80+). Der nun vorliegende zweite Bericht „Das Einkommen der Hochaltrigen in Deutschland“zeigt, dass die Einkommenssituation von Menschen über 80 Jahren wie auch in den anderen Altersgruppen sehr unterschiedlich ist. So liegt ein beträchtlicher Anteil Hochbetagter mit dem Einkommen unter der Armutsgrenze. Gleichzeitig gibt es aber auch einen großen Anteil mit mittleren Einkommen und einige wenige, die in der Studie als „einkommensreich“ bezeichnet werden.
Hochaltrige Menschen leiden unter Kontaktbeschränkungen, empfinden aber höhere gesellschaftliche Wertschätzung
Bericht zu wahrgenommenen Auswirkungen der Pandemie auf die Lebenssituation von Menschen über 80 Jahren
Hochaltrige Menschen über 80 Jahren erleben die durch die Corona-Pandemie bedingten Veränderungen zumeist als Belastung – aber machen auch positive Erfahrungen. So haben viele ältere Frauen und Männer Angst oder fühlen sich hilflos. Es gibt aber auch diejenigen, die in der Pandemie aktiv durch individuelle Bewältigungsmechanismen ihr Wohlbefinden aufrechterhalten. Das ist eines der Ergebnisse der vom Bundesseniorenministerium geförderten Studie „Hohes Alter in Deutschland“ (D80+).
Nun reden wir, Ausgabe 114: Es braucht viel mehr als nur Wissen
Vielleicht haben Sie sich angesichts des Schwerpunktthemas dieser Ausgabe gefragt: Was bitte ist mit „Gesundheitskompetenz“ gemeint?
Unzureichende Chancen auf Teilhabe im Alter – Studie zeigt erhebliche Unterschiede bei Angeboten der kommunalen Altenhilfe
Nur wenige Kommunen stellen in nennenswertem Umfang Teilhabestrukturen für ältere Menschen bereit. Das ist das Ergebnis einer Studie, die die BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen in Auftrag gegeben hat. Die Befragung von 33 Städten und Gemeinden in vier Bundesländern zu Beratungsangeboten, Begegnungsstätten und der Förderung von ehrenamtlichem Engagement ergab, dass die kommunalen Angebote zur Teilhabe deutlich unzureichend sind. Die BAGSO fordert eine Initiative des Bundes, in die auch die Länder einzubeziehen sind. Ziel müsse es sein, dass die Angebote vor Ort dem Bedarf der Seniorinnen und Senioren entsprechen und für sie erreichbar sind. Die erheblichen Rückstände müssten zügig abgebaut werden.
Monitoringbericht: ESF-Modellprogramm „Stärkung der Teilhabe Älterer-Wege aus der Einsamkeit und sozialen Isolation im Alter“
Der Europäischen Sozialfonds (ESF) unterstützt mit Zuwendungen im Rahmen des ESF-Bundesmodellprojektes „Stärkung der Teilhabe Älterer – Wege aus der Einsamkeit und sozialen Isolation im Alter“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) bei der Dokumentation und Erprobung von Maßnahmen, die die soziale Teilhabe älterer Menschen ab 60 Jahren sowie deren finanzielle Absicherung stärken sollen.
Zugang und Nutzung des Internets: (K)eine Altersfrage?
Zum Internationalen Tag der älteren Menschen
Der Internationale Tag der älteren Menschen am 1. Oktober steht unter dem Motto „Digitale Gerechtigkeit für alle Altersgruppen“. Während jüngere Generationen mit der digitalen Welt aufgewachsen sind und sich selbstverständlich in ihr bewegen, haben viele der heute Älteren das Internet erst später im Leben kennengelernt und nicht wenige ältere Menschen haben noch gar keinen Zugang zum Internet. Diese „digitale Spaltung“ zwischen Älteren und Jüngeren zeigt sich auch in den Daten des Deutschen Alterssurveys für Menschen in der zweiten Lebenshälfte.
Fast 6 Millionen ältere Menschen leben allein
- Zahl der über 65-Jährigen in Ein-Personen-Haushalten binnen 20 Jahren um 17 % gestiegen
- 96 % der über 65-Jährigen leben im eigenen Zuhause, 4 % in Heimen
- 55 % der Pflegebedürftigen sind 80 Jahre und älter
Nordrhein-Westfalen – hier hat alt werden Zukunft: Handreichung veröffentlicht!
Das Projekt „Nordrhein-Westfalen – hier hat alt werden Zukunft“ des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen endet zum 30. September 2021.
Innerhalb des Projekts „Nordrhein-Westfalen – hier hat alt werden Zukunft“ wurden Angebote in den einzelnen Kommunen in NRW gesucht, die die Teilhabe und Integration älterer Menschen in ihre Gemeinschaft fördern.
Videofilme zum Projekt „Nordrhein-Westfalen – hier hat alt werden Zukunft“
Am 2. September 2021 fand die Online-Abschlussveranstaltung zum Projekt „Nordrhein-Westfalen – hier hat alt werden Zukunft“ statt. Im Rahmen eines interaktiven Programms mit Grußworten, Fragen an Minister Laumann, einem Fachvortrag und Bewegungsübungen wurden die Videofilme der ausgezeichneten Leuchttürme präsentiert.