Gemeinsam stärker: Die Neue Ausgabe des „Kompass Gesundheitsförderung“ rückt Netzwerke in den Fokus

Die neue Ausgabe des „Kompass Gesundheitsförderung“ widmet sich dem Thema „Gemeinsam stärker: Netzwerke in der Gesundheitsförderung“ und zeigt, wie wichtig Zusammenarbeit, Austausch und regionale Kooperationen sind, um Menschen in unterschiedlichen Lebenslagen zu erreichen und gesundheitsfördernde Angebote nachhaltig zu gestalten. Im Fokus stehen Praxisbeispiele, fachliche Impulse und Projekte aus Nordrhein-Westfalen, die verdeutlichen, wie Gesundheitsförderung durch gemeinsames Handeln gestärkt werden kann.

Der „Kompass Gesundheitsförderung“ ist eine Fachpublikation vom Landesamt für Gesundheit und Arbeitsschutz Nordrhein-Westfalen (LfGA NRW). Die Reihe informiert regelmäßig über aktuelle Entwicklungen, Projekte und wissenschaftliche Erkenntnisse rund um Gesundheitsförderung und Prävention. Ziel ist es, Fachkräfte, Kommunen, soziale Einrichtungen und weitere Akteur:innen mit Praxiswissen, Anregungen und Beispielen guter Zusammenarbeit zu unterstützen. Jede Ausgabe widmet sich einem Schwerpunktthema und beleuchtet dieses aus unterschiedlichen Perspektiven – aus Wissenschaft, Praxis und kommunaler Arbeit.

Ein Beitrag in der aktuellen Ausgabe stammt von Dr.in Sarah Hampel, die als wissenschaftliche Mitarbeiterin beim Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA) als Projektleitung der Fach- und Koordinierungsstelle der Regionalbüros Alter, Pflege und Demenz NRW tätig ist. In ihrem Beitrag hebt sie insbesondere die Bedeutung von Netzwerken für pflegende An- und Zugehörige hervor und zeigt auf, warum verlässliche Unterstützungsstrukturen für die Zielgruppe so wichtig sind.

Im Mittelpunkt ihres Beitrags steht das Netzwerk „Stark für Pflegende An- und Zugehörige“, das gemeinsam mit den Regionalbüros Alter, Pflege und Demenz NRW aufgebaut wird. Sie beschreibt, dass pflegende Angehörige häufig enormen körperlichen und psychischen Belastungen ausgesetzt sind und Unterstützung oftmals nur schwer zugänglich ist. Netzwerke können hier eine wichtige Rolle übernehmen, indem sie Angebote bündeln, Informationen besser zugänglich machen und den Austausch zwischen Betroffenen, Fachstellen und Kommunen fördern.

Darüber hinaus macht Dr.in Sarah Hampel deutlich, dass erfolgreiche Gesundheitsförderung für pflegende Angehörige nur gemeinsam – also im Zusammenspiel verschiedener Versorgungs- und Unterstützungssysteme? Akteur:innen? –  gelingen kann. Dafür brauche es starke regionale Kooperationen und Ansprechpartner:innen sowie niedrigschwellige Angebote, die sich an den tatsächlichen Bedürfnissen der Menschen orientieren. Ihr Beitrag zeigt eindrucksvoll, wie Netzwerkarbeit dazu beitragen kann, pflegende Angehörige zu entlasten und ihre Gesundheit langfristig zu stärken.

Die Ausgabe des Kompass Gesundheitsförderung zum Nachlesen und weiterführende Informationen finden Sie unter u.s. Links:

Letzte Aktualisierung: 11. Mai 2026

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