Entwicklung altengerechter Quartiere – Kommunen müssen wissen, was Menschen vor Ort brauchen

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Land unterstützt Altenberichterstattung der Städte und Gemeinden

Altengerechte Quartiersentwicklung muss sich an den Bedürfnissen und Bedarfen der Menschen vor Ort orientieren. Deshalb brauchen Kommunen Informationen darüber, wie ihre älteren Bürgerinnen und Bürger wohnen wollen, welche Kultur- oder Mobilitätsangebote sie nutzen oder was sie vermissen, um auch bei Pflegebedarf im vertrauten Wohnumfeld bleiben zu können. Es müssen Daten vorliegen, wie sich die Altersstruktur in Stadtteilen oder Dörfern entwickelt, denn der demographische Wandel verläuft in NRW unterschiedlich. Das Land unterstützt Städte und Gemeinden beim Aufbau einer kommunalen Altenberichterstattung.

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Quartiersmanagement Soziale Stadt

Cover Quartiersmanagement Soziale Stadt

Eine Arbeitshilfe für die Umsetzung vor Ort

 In den deutschen Städten ist seit den 1990er Jahren eine verstärkte Polarisierung festzustellen. Während einige Stadtviertel zunehmend beliebter werden und durch steigende Mietpreise Aufmerksamkeit erregen, befinden sich andere Quartiere in einem Abwärtstrend und werden innerhalb der Städte als Problemquartiere wahrgenommen.

So unterschiedlich die Stadtteile und die Unterstützungsbedarfe bundesweit sind, so breit ist das Aufgabenspektrum, das durch Quartiersmanagement übernommen wird. Für die konkreten Aufgaben sind die jeweilige Ausgangssituation vor Ort und die davon ausgehend formulierten Ziele für die Quartiersentwicklung entscheidend. Mit dieser Arbeitshilfe sollen die Aufgabenfelder des Quartiersmanagements vorgestellt und praktische Hinweise für die Umsetzung des Instruments gegeben werden.

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ProAlter 4/2016:Gesund älter werden im Quartier

Pro Alter Ausgabe 4/2016

Wir alle möchten möglichst lange leben, das muss nicht unbedingt faltenfrei sein, aber doch gerne körperlich und geistig fit, selbstständig, selbstbestimmt und gesellschaftlich integriert. Und weil Gesundheitsprävention auch im Alter kein Fremdwort ist, haben wir Experten gefragt, wie gesundes Altern möglich ist und was der Gesetzgeber dazu beiträgt, die alternde Gesellschaft aktiv zu halten. Dieser hat zum Beispiel das Gesetz zur Stärkung der Gesundheitsförderung und der Prävention im Alter verabschiedet, das am 1. Januar 2016 in Kraft getreten ist. „Gesund im Alter“ ist eines der im Präventionsgesetz verankerten Ziele. Obwohl unsere Autoren das Gesetz begrüßen, seien Prävention und geriatrische Rehabilitation in Deutschland bisher noch unterfinanziert, kritisiert der Geriater Prof. Dr. Clemens Becker. Auch Ulrike Elsner, Vorstandsvorsitzende des Verbandes der Ersatzkassen e.V., erklärt, dass es immer noch zu viele Nischen gebe, in denen bisher überhaupt keine Präventionsprojekte entwickelt worden seien.

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„Rückzug aus dem Leben“

Workshop 9 der Herbstakademie 2016: „Rückzug aus dem Leben“

Im Workshop „Rückzug aus dem Leben“ ging es um Unterstützungskonzepte im Quartier und Wege zur sozialen und gesellschaftlichen Teilhabe.

Am Beginn des Workshops wurde ein kurzer Impulsvortrag am Beispiel der Stadt Mülheim an der Ruhr gehalten (Folie 1-7).

Anschließend wurde ein Rollenspiel durchgeführt, bei dem sich die TeilnehmerInnen in Gruppen aus jeweils drei Personen einteilten und aus der Ich-Perspektive beschrieben, wie sich die Betroffenen fühlen und welche Probleme sie im Alltag haben.

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Virtuelle T/Räume vom Quartier

Workshop 4 der Herbstakademie 2016: Virtuelle T/Räume vom Quartier

Ehrenamtliche Redaktionsteams für ein lebendiges Miteinander

Das Internet mit seinen vielfältigen Möglichkeiten eignet sich in hervorragender Art und Weise die Lebendigkeit eines Quartiers oder Stadtteils abzubilden. Es ermöglicht Interaktion und (zufällige) Begegnungen im virtuellen Raum.

Durch ehrenamtliche (generationenübergreifende) Redaktionsteams kann eine nachhaltige Struktur aufgebaut werden, die insbesondere älteren Menschen Orientierung und Transparenz über Angebote und Aktivitäten gibt.

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Im Fokus Ausgabe 3/2016: Mehr Lebensqualität im altengerechten Quartier (Teil 2)

Angebote zur Quartiersentwicklung in NRW

Inhalt dieser Ausgabe:

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Rückblick Symposium „Lebensqualität im Quartier“ 2016

Symposium Gesundheit im Quartier 2016

am 1. Juni 2016, Bielefeld, Hechelei

ZIG – Zentrum für Innovation in der Gesundheitswirtschaft OWL e. V.

Frau M. ist 82 Jahre alt und alleinstehend. Sie ist in ihrer Wohnung gestürzt und benötigt fortan die Hilfe eines ambulanten Pflegedienstes. Über das Pflegebüro am Quartiersstützpunkt erhält sie umgehend die erforderliche Unterstützung. Dort erfährt sie, dass es im Quartierscafé auch einen Mittagstisch gibt und sie dort Personen aus ihrer Umgebung kennenlernen kann. So können Betreuungsprozesse im Quartier gelingen,  begleitet durch professionelle oder ehrenamtliche „Kümmerer“. Aber welche Voraussetzungen müssen dafür geschaffen werden und wie gelingt die nachhaltige Organisation der Quartiersarbeit?

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