Wie können wir unsere Städte und Quartiere so gestalten, dass ältere Menschen – unabhängig von ihrer Lebenssituation – teilhaben, sich begegnen und selbstbestimmt leben können? Und wie gelingt es, die dafür relevanten Akteure vor Ort zusammenzubringen?
Der Workshop knüpft an die Ansätze des WHO-Konzepts der Age-friendly Cities an und überträgt zentrale Perspektiven auf die Sozialraum- und Quartiersentwicklung. Gemeinsam betrachten wir die Bedeutung altersfreundlicher Strukturen für die soziale Teilhabe und die Rolle der Akteure der Senior:innenarbeit bei ihrer Gestaltung. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie eine sektorenübergreifende Zusammenarbeit vor Ort gelingen kann. Wie lassen sich relevante Akteure und Multiplikator:inen für das Thema gewinnen? Wo bestehen gemeinsame Interessen und Schnittstellen zwischen Senior:innen, Stadtplanung, Verwaltung, Wohnungswirtschaft, sozialen Trägern und weiteren Beteiligten? Und welche ersten Schritte helfen dabei, aus einzelnen Kontakten eine tragfähige Zusammenarbeit zu entwickeln?
Gute Lebensbedingungen im Alter entstehen nicht allein durch einzelne Angebote für Senior:inen. Sie werden maßgeblich durch das unmittelbare Wohn- und Lebensumfeld geprägt: durch zugängliche öffentliche Räume, erreichbare Versorgung, Mobilitätsmöglichkeiten, Begegnungsorte und die Chance, das eigene Umfeld mitzugestalten. Damit altersgerechte Sozialräume entstehen können, braucht es das Zusammenspiel unterschiedlicher Fachbereiche, Institutionen und zivilgesellschaftlicher Akteure.
In den Arbeitsphasen werden folgende Fragestellungen bearbeitet:
– Wie können wir unsere sektorübergreifenden Schnittstellen finden?
– Wie bringe ich alle relevanten Akteure und Multiplikator:innen zu meinem Thema an einen Tisch?
– Wie sehen die ersten Schritte in einem Vernetzungsprozess für Akteure vor Ort aus?
Ziel des Workshops ist es, die Teilnehmenden zu befähigen, die Perspektiven älterer Menschen in sozialräumliche Entwicklungsprozesse einzubringen, relevante Schnittstellen zu erkennen und erste Schritte für eine wirksame Vernetzung vor Ort zu planen. Als gemeinsames Arbeitsergebnis entsteht eine praxisorientierte Checkliste mit zentralen Aspekten einer altersgerechten Sozialraumgestaltung sowie Anregungen, Beispielen und konkreten Tipps für die Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Akteuren.
Wir haben Ihr Interesse geweckt? Dann melden Sie sich gerne zu unserer Veranstaltung an.
| Uhrzeit | Programmpunkt |
| 10.00 –10.15 | Begrüßung und Einstieg Thorsten Mehnert (Forum Seniorenarbeit NRW, KDA) |
| 10.15 –11.00 | Fachlicher Impuls: Was macht Sozialräume alter(n)sgerecht? Dr. des. Katja Jepkens (vhs Düsseldorf) angefragt |
| 11.00 –11.30 | Impuls Gelungener Praxis I Dr. Gürsel Capanoglu (Projekleitung Cafe VIA) angefragt |
| 11.30 –12.00 | Impuls Gelungener Praxis II Seniorenvertretung aus NRW |
| 12.00 –13.00 | Mittagspause |
| 13.00 –14.00 | Arbeitsphase 1: Schnittstellen finden und Akteure gewinnen |
| 14.00 –15.00 | Arbeitsphase 2: Erste Schritte der Vernetzung |
| 15.00 –15.30 | Kaffeepause |
| 15.30 –15.45 | Gemeinsame Ergebnissicherung: Checkliste für die Praxis |
| 15.45 –16.00 | Abschluss und Ausblick |
Letzte Aktualisierung: 23. Oktober 2026